Til Schweigers „Tatort“-Kino-Flop geht auch im TV baden
„Tschiller: Off Duty“ bleibt auch als Fernsehausstrahlung weit hinter den Erwartungen zurück. Bitter: Der Kinofilm holte eine der schlechtesten „Tatort“-Quoten der letzten Zeit.

Hohes Budget für Action-Szenen und ein echter Kino-Look reichen anscheinend nicht aus, um die Deutschen von einem neuen „Tatort“-Kinoabenteuer zu überzeugen. „Tschiller: Off Duty“ vergeigte seine Chance am Sonntagabend (08. Juli) auch im TV und holte eine der miesesten „Tatort“-Quoten der letzten Jahre.
Tschiller hat es vergeigt
Allerdings hatten auch schon die letzten Hamburg-Fälle von Tschiller stets weniger eingeschaltet als die Vorgänger (die Premierenfolge sahen 2013 12,74 Millionen Zuschauer, bei Fall vier waren es dann „nur“ noch 7,76 Millionen). „Tschiller: Off Duty“ sollte im Kino eigentlich mit den Deckel über die Hochspannungskost spannen. Das misslang allerdings gründlich. Lediglich 277.300 Besucher ließen sich ins Lichtspielhaus locken.
Fatale Sommer-Programmierung
Sicherlich liegt die schwache Einschaltquote auch an der Programmierung der ARD. Die versendete den „Tatort“ in der Sommerpause, in der die meisten Zuschauer eh noch Wiederholungen erwarten oder gar im Urlaub andere Dinge zu tun haben, als einen überharten, in jeder Hinsicht schwer verständlichen Krimi mit Til Schweiger zu sehen.