Keiner hasst die 2. Staffel von „Twin Peaks“ so sehr wie David Lynch
„Der Pilotfilm ist das einzige, worauf ich in weiten Teilen wirklich stolz bin, denn da gibt es wirklich tolle Momente.“

Seit gut einer Woche wissen wir, wie sich „Twin Peaks“ 2017 anfühlt. Die Serie aus der Feder von David Lynch und Mark Frost bekommt eine einmalige Fortsetzung spendiert, in der es – zumindest in den ersten vier Folgen, die bisher zu sehen waren – wesentlich dunkler und unheimlicher zugeht, als in manchen Episoden der zweiten Staffel. Das hat auch seinen guten Grund, denn David Lynch war in der zweiten Season lediglich an drei Folgen direkt beteiligt.
Hätte man doch nie den Mörder von Laura Palmer enttarnt
Längst ist die fälschlicherweise zu früh zu einem Ende gebrachte Suche nach dem Mörder von Laura Palmer selbst zu einem TV-Mythos geworden. Kein Fan der Mystery-Reihe würde wohl behaupten, dass „Twin Peaks“ nach der (nicht ganz simplen) Enttarnung besser geworden war. Dafür hatten die USA für einige Wochen mit BOB die gruseligste Inkarnation des Bösen, die sich denken ließ.