Wen hat man zu erwarten, wenn man Heinz Strunk trifft? Den Fraktus-Darsteller, der vor Sarkasmus nur so strotzt und mit Furzwitzen („Analdämpfer“) und Pseudo-Motivationsratgebern viele glauben lässt, dass ihm nichts so richtig ernst ist? Oder doch einen nachdenklichen Künstler, der ernst genommen werden möchte? Die Antwort liegt wohl irgendwo dazwischen.
„Die dümmeren Leser werden das als eine einzige amorphe Soße wahrnehmen“
Das Jahr 2015 begann für Heinz Strunk mit zwei Premieren: Neben seinem ersten Sachbuch „Das Strunk-Prinzip“ wurde auch sein erstes reines Musik-Album „Sie nannten ihn Dreirad“ über Audiolith Records veröffentlicht. Die Texte aus „Das Strunk-Prinzip“ erschienen über einen Zeitraum von drei Jahren als nicht ganz ernst gemeinte Ratgeber-Kolumne in der Satire-Zeitschrift „Titanic“. Dass sie dennoch einen gewissen Nutzwert haben, erklärt der Autor im Interview: